Veranstaltungen

28. November 2017
Gruppe 2000 (DGH)

29. November 2017
Jugendtreff (Schützenhaus)

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung ist 1351 im Kieler Rentbuch als "Sethe" unter der Eintragungsnummer 853. Eigentümer war Johannes de Sethe.Der Name entwickelte sich über "Zeethe" 1388, "Szete" 1564, "Seth" 1700 und "Seeth" 1915. Ekholt entwickelte sich über "Eekholt" und "Eckholt" zur heutigen Schreibweise "Seeth-Ekholt".

Diese Schreibweise wurde auf der Gemeinderatssitzung vom 28. Februar 1952 endgültig so festgelegt.

Besonders erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten

Zwei Grenzsteine aus der Zeit der dänischen Herrschaft in Schleswig-Holstein. Davon steht einer am Voßbarg (Herrschaft Pinneberg von 1782) und der andere am Langenhof (Grafschaft Rantzau von 1788).

Historischer Grenzstein am Voßbarg

Historischer Grenzstein am Voßbarg (König Christian VII) zwischen Herrschaft Pinneberg (HP) und der Grafschaft Rantzau.

Als weitere Sehenswürdigkeiten sind zu erwähnen die "Ole School", das Schützen- und Jugendhaus, der Kindergarten und das Ehrenmal.
Die Historische Entwicklung geht von einem reinen Bauerndorf mit einem Gehöft im Jahre 1351 (1654 waren es drei Gehöfte) aus. Die Gemeinde entwickelte sich durch Urbarmachung von grossen Teilen des Ekholter- und des Hammmoores auf 30 Bauernhöfe, die bis 1954 bewirtschaftet wurden.

Jugendhaus Seeth-Ekholt

Früherer Stall und Lagerraum des Schulmeisters mit Toiletten für die Schulkinder. Die Aussenhaut wurde originalgetreu restauriert. Danach wurde das Gebäude zunächst als Schützenahus und jetzt als Jugendhaus genutzt.

Von diesem Jahr an gaben fortlaufend Bauernhöfe auf. Die Kosten, der sich entwickelnden Mechanisierung, und die hohen Löhne konnten auf den vorhandenen Flächen nicht mehr erwirtschaftet werden.

Die aufgegebenen Flächen, insbesondere die Grünflächen (Milchwirtschaft) wurden von den noch vorhandenen Landwirten übernommen, die Ackerflächen überwiegend von Baumschulen, die in Seeth-Ekholt ihren Betrieb eröffneten. Aber auch auswärtige Baumschulen übernahmen Ackerflächen.

Quelle: "Seeth-Ekholt - Chronik eines Dorfes" von Otto Leverköhne